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BMI-Rechner: Berechne deinen BMI

Der BMI (Body-Mass-Index, auch Körpermasseindex genannt) zeigt, ob dein Gewicht im Verhältnis zu deiner Körpergröße niedrig, normal oder hoch ist. Gib Größe und Gewicht ein, um deinen BMI sofort zu berechnen. Gib ein Zielgewicht ein, um zu sehen, welchen BMI du damit hättest.

Medizinisch geprüft von Johan Flodin, Arzt (in Schweden zugelassen) · Zuletzt geprüft am 08.10.2026

Berechne deinen BMI

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Der Rechner gilt für Erwachsene ab 18 Jahren.

Dein BMI
–
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Untergewicht
Normalgewicht
Übergewicht
Adipositas

Gib Größe und Gewicht ein – wir berechnen deinen BMI sofort.

BMI bei deinem Zielgewicht
–

Als gesund gilt ein BMI zwischen 18,5 und 25.

Was ist der BMI und wie wird er berechnet?

Der BMI (Body-Mass-Index) zeigt, ob dein Gewicht im Verhältnis zu deiner Körpergröße niedrig, normal oder hoch ist. Ärzt*innen weltweit nutzen ihn, weil er sich einfach, schnell und kostenlos berechnen lässt.

BMI = Gewicht (kg) ÷ Größe (m)²
Beispiel

Du wiegst 80 kg und bist 1,75 m groß: 80 ÷ (1,75 × 1,75) = 26,1. Das liegt im Bereich Übergewicht, knapp über der Grenze für Normalgewicht bei 24,9.

Was ist ein normaler BMI?

Auch in Deutschland gelten für Erwachsene die Grenzwerte der WHO. Für Frauen und Männer sind sie gleich. Für Kinder gelten andere Werte – frag dazu in der Kinder- und Jugendarztpraxis nach.

BMI

Kategorie

Unter 18,5

Untergewicht

18,5–24,9

Normalgewicht

25–29,9

Übergewicht

30–34,9

Adipositas Grad I

35–39,9

Adipositas Grad II

40 oder mehr

Adipositas Grad III

Die Grenzwerte gelten für Gruppen und sind keine Diagnose. Was der Wert für dich bedeutet, hängt auch von Geschlecht, Alter, Herkunft und Körperzusammensetzung ab.

So verstehst du deinen BMI-Wert

Untergewicht · BMI unter 18,5

Du wiegst weniger, als für deine Größe empfohlen wird. Das kann an Veranlagung oder Lebensgewohnheiten liegen, aber auch an einer Erkrankung oder daran, dass dein Körper nicht genug Nährstoffe bekommt.

Erhöhtes Risiko für
NährstoffmangelOsteoporoseGeschwächtes ImmunsystemMüdigkeit

Das kannst du tun: Wenn du ungewollt abgenommen hast, sprich mit deiner Hausarztpraxis.

Normalgewicht · BMI 18,5–24,9

Dein Gewicht liegt in dem Bereich, der mit dem niedrigsten Risiko für gewichtsbedingte Erkrankungen verbunden ist. Der BMI zeigt aber nicht, wie viele Muskeln du hast oder wo das Fett sitzt.

Im Blick behalten
TaillenumfangBlutdruckBewegung

Das kannst du tun: Bleib regelmäßig in Bewegung, iss abwechslungsreich und miss zusätzlich deinen Taillenumfang.

Übergewicht · BMI 25–29,9

Du wiegst mehr, als für deine Größe empfohlen wird. Das ist nicht automatisch gefährlich, aber das Risiko für einige Erkrankungen steigt – vor allem, wenn das Fett am Bauch sitzt.

Erhöhtes Risiko für
BluthochdruckErhöhte BlutfettwerteTyp-2-DiabetesSchlafapnoeGelenkbeschwerden

Das kannst du tun: Schon kleine Änderungen bei Ernährung und Bewegung machen einen Unterschied. Hast du zusätzlich eine gewichtsbedingte Erkrankung, kann ab BMI 27 eine medizinische Behandlung infrage kommen.

Adipositas Grad I · BMI 30–34,9

Ab einem BMI von 30 spricht man von Adipositas. Adipositas ist eine chronische Erkrankung, die viele Körperfunktionen beeinflusst. Das Risiko für Folgeerkrankungen steigt mit dem Gewicht.

Erhöhtes Risiko für
Typ-2-DiabetesBluthochdruckHerz-Kreislauf-ErkrankungenSchlafapnoeGelenkbeschwerden

Das kannst du tun: Die Grundlage sind veränderte Lebensgewohnheiten. Ab BMI 30 kann eine medizinische Behandlung infrage kommen. Dein ärztliches Team prüft immer deinen Einzelfall.

Adipositas Grad II · BMI 35–39,9

Das Risiko für Folgeerkrankungen ist deutlich erhöht, und viele haben bereits eine gewichtsbedingte Erkrankung.

Erhöhtes Risiko für
Typ-2-DiabetesHerz-Kreislauf-ErkrankungenSchlafapnoeFettleberGelenkbeschwerden

Das kannst du tun: Lass dich ärztlich beraten, welche Unterstützung zu dir passt. Eine medizinische Behandlung kann zusammen mit veränderten Lebensgewohnheiten infrage kommen.

Adipositas Grad III · BMI 40 oder mehr

Die höchste Stufe, mit dem größten Risiko für schwere Folgeerkrankungen. Hier können mehrere Behandlungsformen infrage kommen.

Erhöhtes Risiko für
Typ-2-DiabetesHerz-Kreislauf-ErkrankungenSchlafapnoeFettleberEingeschränkte Beweglichkeit

Das kannst du tun: Lass dich umfassend ärztlich untersuchen und beraten. Gemeinsam mit deinem ärztlichen Team findest du die passende Behandlung.

Ist der BMI immer aussagekräftig?

Der BMI ist ein guter erster Anhaltspunkt, hat aber Grenzen, wenn es um einzelne Personen geht.

Muskelmasse

Der BMI unterscheidet nicht zwischen Fett und Muskeln. Wer viel trainiert, kann einen hohen BMI mit wenig Körperfett haben. Wer wenig Muskeln hat, kann trotz normalem BMI zu viel Fett haben.

Alter

Mit den Jahren nimmt die Muskelmasse ab und der Fettanteil zu, auch wenn das Gewicht gleich bleibt. Derselbe BMI kann deshalb in verschiedenen Lebensphasen Unterschiedliches bedeuten.

Wo das Fett sitzt

Fett am Bauch und um die Organe erhöht das Risiko für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen stärker als Fett unter der Haut. Der BMI zeigt nicht, wo das Fett sitzt.

Taillenumfang

Miss zusätzlich deinen Taillenumfang

Der BMI zeigt nicht, wo das Fett sitzt. Bauchfett, also Fett um die inneren Organe, erhöht das Risiko für Bluthochdruck, Typ-2-Diabetes und das metabolische Syndrom. Fett an Po und Oberschenkeln wirkt sich weniger auf die Gesundheit aus. Der Taillenumfang sagt mehr aus. Als Faustregel gilt: Dein Taillenumfang sollte kleiner sein als die Hälfte deiner Körpergröße.

Taille ÷ Größe

Risiko

Unter 0,5

Niedrig

0,5–0,59

Erhöht

0,6 oder mehr

Hoch

1. Die richtige Stelle finden

Such die Mitte zwischen der untersten Rippe und dem oberen Rand des Beckenknochens – meist auf Höhe des Bauchnabels.

2. Taille messen

Leg ein Maßband um die Taille, ohne den Bauch einzuziehen.

3. Verhältnis berechnen

Teile deinen Taillenumfang durch deine Körpergröße, beides in Zentimetern.

Abnehmen mit ärztlicher Begleitung

Wann kommt eine medizinische Behandlung infrage?

Medikamente zum Abnehmen ergänzen Ernährung und Bewegung. Ob eine Behandlung zu dir passt, entscheidet dein ärztliches Team anhand deiner Gesundheit.

BMI 27+

Wenn du zusätzlich eine gewichtsbedingte Erkrankung hast, zum Beispiel Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte, Schlafapnoe oder eine Herz-Kreislauf-Erkrankung.

Beeinflusst die Herkunft, was der BMI bedeutet?

Studien zeigen, dass zum Beispiel Menschen südasiatischer, ostasiatischer oder afrikanischer Herkunft schon bei einem niedrigeren BMI gewichtsbedingte Erkrankungen entwickeln können. Einige Länder nutzen für diese Gruppen deshalb niedrigere Grenzwerte.

Häufige Fragen zum BMI

Medizinisch geprüft von Johan Flodin, Arzt (in Schweden zugelassen) · Zuletzt geprüft am 08.10.2026

Über den BMI

Wie berechnet man den BMI?

Teile dein Gewicht in Kilogramm durch deine Körpergröße in Metern zum Quadrat. Bei 80 kg und 1,75 m sind das 80 ÷ (1,75 × 1,75) = 26,1.

Was ist ein normaler BMI?

Laut WHO gilt bei Erwachsenen ein BMI von 18,5 bis 24,9 als Normalgewicht. Unter 18,5 spricht man von Untergewicht, von 25 bis 29,9 von Übergewicht und ab 30 von Adipositas.

Was bedeutet Körpermasseindex?

Körpermasseindex ist die deutsche Bezeichnung für den BMI, den Body-Mass-Index. Beide Begriffe meinen dasselbe Maß.

Ist der BMI für Männer und Frauen gleich?

Ja, Formel und Grenzwerte sind gleich. Bei gleichem BMI haben Frauen aber meist einen höheren Körperfettanteil als Männer. Männer lagern dagegen häufiger Fett am Bauch ein, was das Risiko erhöht.

Beeinflusst das Alter meinen BMI?

Die Formel ist für alle Erwachsenen gleich. Mit den Jahren nimmt aber oft die Muskelmasse ab und der Fettanteil zu. Derselbe BMI kann daher mit 30 etwas anderes bedeuten als mit 65.

Warum zeigen BMI-Rechner unterschiedliche Werte an?

Meist liegt es am Runden oder daran, wie genau die Größe angegeben wird. Die Formel ist überall dieselbe.

BMI und Gesundheit

Ist der BMI ein gutes Maß für Gesundheit?

Er ist ein guter erster Anhaltspunkt dafür, ob dein Gewicht deine Gesundheit beeinflussen kann. Er unterscheidet aber nicht zwischen Fett und Muskeln und zeigt nicht, wo das Fett sitzt. Miss deshalb am besten auch deinen Taillenumfang.

Kann man einen hohen BMI haben und trotzdem fit sein?

Ja. Muskeln sind schwerer als Fett. Wer viel trainiert, kann deshalb einen hohen BMI haben, ohne viel Körperfett zu haben.

Gilt der BMI auch für Kinder?

Nicht auf die gleiche Weise. Für Kinder und Jugendliche gibt es Perzentilkurven, die Alter und Geschlecht berücksichtigen. Mehr dazu erfährst du in der Kinder- und Jugendarztpraxis. Unser Rechner ist für Erwachsene ab 18 Jahren.

BMI und Behandlung

Welcher BMI ist für eine medizinische Behandlung zum Abnehmen nötig?

Eine medizinische Behandlung kann ab einem BMI von 30 infrage kommen – oder ab einem BMI von 27, wenn du zusätzlich eine gewichtsbedingte Erkrankung hast, etwa Bluthochdruck oder erhöhte Blutfettwerte. Dein ärztliches Team prüft immer deinen Einzelfall.

Was zählt als gewichtsbedingte Erkrankung?

Zum Beispiel Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte, Schlafapnoe und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Ich habe einen BMI von 27 bis 30, aber keine weitere Erkrankung. Bekomme ich trotzdem Hilfe?

Tipps zu Ernährung, Bewegung und Gewohnheiten bekommst du immer. Ob eine medizinische Behandlung infrage kommt, entscheidet dein ärztliches Team anhand deiner Gesundheit.

Möchtest du Unterstützung beim Abnehmen?

Beantworte ein paar Fragen. Unser in Schweden zugelassenes ärztliches Team prüft, ob eine Behandlung zu dir passt. Bei Fragen kannst du direkt mit unseren Ärzt*innen chatten.

Quellen

1. Quelle: WHO, A healthy lifestyle – WHO recommendations (BMI-Klassen für Erwachsene).

2. Quelle: Deutsche Adipositas-Gesellschaft (DAG), S3-Leitlinie Adipositas – Prävention und Therapie (BMI-Grenzwerte).

3. Quelle: NICE, Keep the size of your waist to less than half of your height (Taillenumfang).

4. Quelle: WHO Expert Consultation, Appropriate body-mass index for Asian populations, Lancet 2004 (BMI und Herkunft): pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/14726171.

Medizinisch geprüft am 08.10.2026.